Tag der offenen Tür

Am Dienstag, den 16.06.2015 trafen sich die MitarbeiterInnen des Ambulant betreuten Wohnens für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen (ABW) mit Gästen, Kooperationspartnern, Klienten und deren Familienangehörigen zu einem „Tag der Offenen Tür“ in der Begegnungsstätte der AWO in Bad Suderode.

 

Drei Schwerpunkte waren den Mitarbeitern des ABW besonders wichtig:

  1. das fach- und sachkundige Gespräch, in dem man Partnern die Arbeit der Mitarbeiter des ABW vorstellen, beziehungsweise. präzisieren konnte,

  2. die Gewinnung weiterer Partner, die die Klienten des ABW zusätzlich unterstützen können, bei der Erhaltung und bei der Umsetzung eines selbstbestimmten Lebens in der eigenen Wohnung.

  3. Die Vorstellung bewährter und neuer Angebote in der Gruppenarbeit.

Die Betreuung durch das ABW eignet sich sowohl für Menschen mit geringem, aber auch einem höherem Unterstützungsbedarf. Die ABW-MitarbeiterInnen (SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, Krankenschwestern/-pfleger oder HeilerziehungspflegerInnen) unterstützen und beraten unsere Klienten individuell nicht nur bei Fragen der Haushaltsführung sondern auch mit Anregungen zur Freizeitgestaltung, beim Umgang mit Behörden und Ämtern oder bei Problemen am Arbeitsplatz beziehungsweise bei der Arbeitsplatzsuche. Gemeinsam mit den Netzwerkpartnern bemühen sich die MitarbeiterInnen des ABW langfristig auch darum ein geeignetes Netzwerk von unterstützenden Personen wie Familienangehörigen und Ehrenamtlichen sowie von professionellen Hilfen aufzubauen.

Um möglichst viele Ressourcen zu nutzen, die unseren Klienten im Alltag behilflich sein können, möchten wir MitarbeiterInnen des ABW auch mit anderen Diensten vor Ort zusammenarbeiten. Die gleiche Rückmeldung erhielten wir auch in unseren Gesprächen. Zum Tag der offenen Tür hatten wir sowohl langjährige, als auch potentiell neue Partner eingeladen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden eine Reihe von Informationen vermittelt, die das Anliegen des Angebotes verdeutlichen. Es konnten aber auch viele, konkrete Absprachen zur Problemlösung im Einzelfall getroffen werden. Hier waren die Zeit und der Ort für KlientInnen und Netzwerkpartner um miteinander ins Gespräch zu kommen. Es wurde über aktuelle Bedarfe gesprochen und Festlegungen darüber getroffen, wer wann welches Problem einer Klärung zuführt. Die Tatsache, dass unsere KlientInnen in die Gespräche involviert waren, gab Ihnen die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen.

Uns ging es auf der einen Seite darum, unser Angebot im Rahmen der Einzelbetreuung unserer KlientInnen umfassend vorzustellen aber auch die neuen Inhalte der Gruppenarbeit zu präsentieren. Dabei wollten wir deutlich machen, dass Gruppenarbeit der Kommunikation und des Knüpfens sozialer Kontakte dient, gleichzeitig aber auch unser Anliegen ausdrücken, dass wir mit den Inhalten der Gruppenarbeit immer mehr den Interessen, Neigungen und Fähigkeiten der Betreuten Rechnung tragen. Dafür hatten wir unsere KlientInnen eingeladen, die ihre Fähigkeiten auch gern vorgestellt haben.

Es ist uns ein Bedürfnis, uns beim Ehepaar Puschner herzlich zu bedanken, die unsere Begegnungsstätte leiten und unsere Gäste mit viel Engagement und Wärme begleitet haben.